Astroabend für das Kinder-Herbstferienprogramm am 27. Oktober 2009 |
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Anfang Oktober 2009 erhielt ich einen netten Anruf von der Betreuerin des Herbstferienprogramms für Kinder aus Remseck.
Ich wurde gefragt, ob wir zum Wochenthema "Weltraum und Raumfahrt" einen passenden astronomischen Beitrag leisten könnten.
Schnell war die Idee da, einen praktischen Beobachtungsabend für die 6-10 jährigen Kinder zu organisieren, bei dem wir "Astrofreunde Remseck" mit Rat und Tat zur Seite stehen können.
Albert und ich begaben uns dann gleich auf die Suche nach einem geeigneten Platz für die geplante Veranstaltung. Dieser sollte leicht zu erreichen sein, ausreichend Parkpätze bieten und einigermaßen vor Streulicht und Wind geschützt sein. Wir einigten uns auf den Parkplatz am Lise-Meitner-Gymnasium in Remseck Aldingen.
Am Dienstag, 27. Oktober 2009 ab 18:00 Uhr war es dann soweit. Die ersten Kinder erschienen pünktlich mit ihren Eltern und sahen sich staunend die mitgebrachten Teleskope an.
Von den Remsecker Astrofreunden waren Albert, Hans-Georg, Marianne und meine Wenigkeit vertreten.
Es stellte sich heraus, dass der Termin recht geschickt gewählt war, denn morgens hatten die Kinder dem Planetarium in Stuttgart einen Besuch abgestattet.
Der Himmel war zwar recht dunstig, aber die Beobachtungsziele Mond und Jupiter mit seinen Monden konnten dennoch ganz gut beobachtet werden.
Das Seeing war einigermaßen brauchbar aber leider verschlechterten sich die Bedingungen zusehends, sodass gegen ca. 21:00 Uhr nur noch die Wega schwach vom Himmel leuchtete.
Es war gut, dass die Teilnehmer auf unsere Bitte hin der Witterung entsprechend dick eingekleidet waren. Ende Oktober werden die Nächte schnell kühl und feucht. Ein heißer Tee hat so manchen kleinen Besucher wieder aufgewärmt.
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| Zuerst wurden die Teleskope gezeigt und deren Funktionsweise erklärt. Es hat uns besonders gefreut, wie interessiert und diszipliniert die jungen Zuschauen bei der Sache waren. Geduldig standen sie in der Schlange an, denn jeder Teilnehmer sollte genügend Zeit zur Beobachtung haben. |
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| Den Sternenabend begannen wir mit einer praktischen Demonstration der Himmelskörper. |
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| Die weiße Kugel stellt die Erde im verkleinerten Maßstab dar. |
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Die kleine goldene Kugel (links im Bild) stellt unseren Mond im selben Maßstab wie die Erde dar.
Die Kinder sollten nun abschätzen, wie weit die goldene Kugel (unser Mond) im Verhältnis zu weißen Kugel (unsere Erde), entfernt sein muss.
Der Abstand beträgt dabei erstaunliche 3.6m! |
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| Hans-Georg erklärte geduldig jedem kleinen Besucher, auf was es beim richtigen Beobachten ankommt. Es ist wichtig, dass man sich dabei viel Zeit gönnt, um möglichst viele Details erfassen zu können. Das Sehen durch ein Teleskop ist ein gewisser Lernprozess. |
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Auch am Fernglas sind beeindruckende Beobachtungen möglich. Einige begeisterte Kommentare der Kinder waren:
"Wow, der Mond hat ja lauter kleine Löcher drin!"
"Cool, der Jupiter hat ja mehr Monde als die Erde" |
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Auch die Eltern waren sehr interessiert und stellten viele Fragen, welche wir jederzeit gerne beantworteten.
Ich habe dabei festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, einem Kind die Frage zu erklären, was eine Galaxie ist. |
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| ...kleiner Mann am großen Teleskop |
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| Der junge Mann hat sich als sehr routinierter Beobachter herausgestellt. |
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| Albert mit seinem 10" Dobson |
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| Hans Georg am Selbstbau 12" Dobson |
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| Rolf am 4.5" Refraktor (Danke Albert, fürs Mitbringen der Montierung!) |
An dieser Stelle danke ich vor allem Marianne, Albert und Hans-Georg, dass sie sich spontan die Zeit genommen haben, die Veranstaltung zu unterstützen.
Es hat uns ganz besonderen Spaß bereitet, den jungen "Forschern"
einen praktischen Einblick in den faszinierenden Nachthimmel präsentieren zu können. |